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50.000 Euro für Rangsdorf: Bürger sollen wieder Ideen einreichen

Rangsdorf – Was fehlt im Ort? Wo kann nachgebessert werden? Und welche Ideen bringen Rangsdorf wirklich voran? Genau darum geht es wieder beim Bürgerbudget der Gemeinde.


Zum fünften Mal sind die Einwohner aufgerufen, eigene Vorschläge einzureichen – und damit ganz konkret Einfluss auf Projekte vor Ort zu nehmen.


Vorschläge bis Ende April möglich

Noch bis zum 30. April können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für das Haushaltsjahr 2027 einreichen. Die Gemeinde stellt dafür – abhängig von der Haushaltslage – erneut bis zu 50.000 Euro bereit.


Die Beteiligung ist bewusst niedrigschwellig gehalten: Vorschläge können mündlich, schriftlich, per E-Mail oder Fax eingereicht werden. Voraussetzung ist lediglich, dass die Einreichenden mindestens 14 Jahre alt sind.


Klare Regeln für die Ideen

Damit aus einer Idee auch ein umsetzbares Projekt werden kann, hat die Gemeinde klare Kriterien festgelegt. So müssen die Vorschläge innerhalb des Budgets realisierbar sein und der Allgemeinheit zugutekommen. Zudem dürfen sie nur Aufgaben betreffen, die im Bereich der freiwilligen Selbstverwaltung liegen.


Wichtig ist auch: Wer einen Vorschlag einreicht, muss diesen möglichst konkret beschreiben – idealerweise mit einem genauen Standort und einer nachvollziehbaren Kostenschätzung.


Bürger entscheiden mit

Nach Ablauf der Einreichungsfrist prüft die Verwaltung die Vorschläge. Anschließend sind wieder die Rangsdorfer selbst gefragt: Bis zum 31. Juli können sie online über ihre Favoriten abstimmen.


Die finale Entscheidung liegt dann bei der Gemeindevertretung. Sie beschließt, welche Projekte tatsächlich in den Haushalt für 2027 aufgenommen werden.

Nicht berücksichtigte Ideen gehen dabei nicht verloren – sie können im nächsten Jahr erneut eingereicht werden.


Frist verlängert – jetzt Ideen gefragt

Auffällig: Die Frist zur Einreichung wurde in diesem Jahr verlängert. Damit reagiert die Gemeinde offenbar auf den Wunsch nach mehr Beteiligung und gibt den Bürgern zusätzliche Zeit, ihre Vorschläge auszuarbeiten.


Die Botschaft ist klar: Rangsdorf setzt weiterhin auf Bürgerbeteiligung – und auf konkrete Ideen aus der Mitte der Bevölkerung.

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