Einsatz unterm Eis: Zossener Feuerwehren trainieren den Ernstfall
- Redaktion

- 20. Jan.
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Zossen - Winterliche Temperaturen und eine geschlossene Eisdecke haben die Feuerwehren der Stadt Zossen am Samstag, 17. Januar, für eine realitätsnahe Ausbildung genutzt. In Kallinchen fand kurzfristig ein gemeinsamer Sonderdienst zum Thema Eisrettung statt, an dem Einsatzkräfte aller Zossener Ortsfeuerwehren beteiligt waren.
Nach Angaben der Stadt Zossen bot die rund fünf Zentimeter starke Eisdecke zwar eine geschlossene Oberfläche, jedoch keine verlässliche Tragfähigkeit. Gerade diese Bedingungen machten die Übung sinnvoll: Am zugefrorenen See trainierten die Kameradinnen und Kameraden verschiedene Rettungstechniken für den Fall, dass Menschen ins Eis einbrechen.
Training unter realen Bedingungen
Im Mittelpunkt standen das gesicherte Vorgehen auf dem Eis, die Rettung verunglückter Personen sowie der Eigenschutz der Einsatzkräfte. Ausgestattet mit speziellen Schutzanzügen gingen Feuerwehrangehörige dabei selbst ins eiskalte Wasser, um Abläufe und Handgriffe unter möglichst realen Einsatzbedingungen zu erproben. Ziel war es, im Ernstfall schnell, koordiniert und sicher handeln zu können.
Die Feuerwehr Zossen betonte, dass insbesondere das praktische Training unter winterlichen Bedingungen entscheidend sei, da Eisrettungen seltene, aber hochriskante Einsätze darstellen.
Dank an die Ortsfeuerwehr Kallinchen
Organisiert und unterstützt wurde der Sonderdienst von der Ortsfeuerwehr Kallinchen. Stadt und Feuerwehr bedankten sich ausdrücklich bei den Kameraden vor Ort für die kurzfristige Vorbereitung und Durchführung der Ausbildung. Solche gemeinsamen Übungen stärkten nicht nur die Fachkenntnisse, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Ortswehren.
Warnung an die Bevölkerung
Im Zusammenhang mit der Übung erneuerte die Stadt Zossen ihre eindringliche Warnung: Eisflächen im gesamten Stadtgebiet sollten derzeit nicht betreten werden. Die aktuelle Eisstärke biete keine verlässliche Sicherheit, da sich Tragfähigkeit und Stabilität von Gewässern schnell verändern können.
Die Feuerwehr appelliert daher an Bürgerinnen und Bürger, Abstand zu halten und im Notfall umgehend den Notruf zu wählen.
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