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Hubschrauber, Hebebühne, Blaulichtparty: Groß Machnow feiert 100 Jahre Feuerwehr

Groß Machnow - Dieses Jubiläum hatte alles, was ein Blaulichttag braucht: Feuerwehrtechnik, Hilfsorganisationen, Geschichte zum Anfassen, große Augen bei Kindern – und als Höhepunkt einen lautstarken Besuch aus der Luft. Die Freiwillige Feuerwehr Groß Machnow hat am 4. Juli ihr 100-jähriges Bestehen im Gutspark gefeiert.


Bild: Gemeinde Rangsdorf


Vor einem Jahrhundert hatten sich die ersten Groß Machnower in einer Freiwilligen Feuerwehr zusammengeschlossen. Ihr Ziel war damals so einfach wie wichtig: im Notfall schnell helfen zu können. Daran hat sich bis heute nichts geändert.


Noch immer übernehmen Ehrenamtliche in Groß Machnow Verantwortung für ihre Mitmenschen. Sie rücken aus, wenn es brennt, wenn technische Hilfe gebraucht wird oder wenn Unfälle schnelle Unterstützung erforderlich machen.


Ein Fest für die ganze Blaulichtfamilie

Der Blaulichttag machte deutlich, dass Feuerwehrarbeit heute weit über das klassische Löschen hinausgeht. Im Einsatz arbeiten die Kameradinnen und Kameraden eng mit anderen Organisationen zusammen – darunter Rettungsdienst, Polizei, Technisches Hilfswerk, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johanniter, Deutsches Rotes Kreuz und auch die Bundeswehr.


Bild: Gemeinde Rangsdorf


Genau diese Zusammenarbeit stand im Mittelpunkt des Festes. Im Gutspark präsentierten sich verschiedene Hilfsorganisationen mit ihrer Technik und zeigten, was sie können.


Für Besucherinnen und Besucher gab es dabei viel zu entdecken. Große und kleine Gäste konnten mit einer Hebebühne hoch hinausfahren oder beim Getränkekistenstapeln Geschick beweisen.


100 Jahre Geschichte im Gutshaus

Neben moderner Einsatztechnik spielte auch die Geschichte der Feuerwehr eine wichtige Rolle. Im Gutshaus Salve gab eine kleine Ausstellung Einblicke in die vergangenen 100 Jahre der Feuerwehr Groß Machnow.


Bild: Gemeinde Rangsdorf


Damit wurde sichtbar, wie sich Ausrüstung, Aufgaben und Strukturen im Laufe der Jahrzehnte verändert haben – und zugleich, was gleich geblieben ist: der ehrenamtliche Dienst für die Gemeinschaft.


Eröffnet wurde der Jubiläumstag mit einem Festumzug. Damit rückte nicht nur die Feuerwehr selbst in den Mittelpunkt, sondern auch das Dorf, das seit 100 Jahren von diesem Engagement profitiert.


Bundeswehr-Hubschrauber landet im Gutspark

Für besonderes Aufsehen sorgte ein Hubschrauber der Bundeswehr. Lautstark landete er auf der Wiese im Gutspark und wurde anschließend von vielen Interessierten aus nächster Nähe bestaunt. Gerade für Familien und Kinder dürfte dieser Moment zu den eindrucksvollsten Bildern des Tages gehört haben.


Bild: Gemeinde Rangsdorf


Der Besuch machte zugleich deutlich, wie breit das Netzwerk im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz aufgestellt ist. Die Bundeswehr unterstützt mit ihrem Know-how auch zivile Rettungsorganisationen – ein Zusammenspiel, das im Ernstfall entscheidend sein kann.


Regen? Dann wird eben weitergetanzt

Auch das Wetter konnte die Stimmung am Abend nicht verderben. Als Regen aufzog, machten die Gäste nach Angaben der Gemeinde das Beste daraus. Mit DJ Silencebreaker wurde die Blaulichtparty tanzend beendet.


Zum Gelingen des Jubiläumsfestes trugen viele Beteiligte bei. Besonders hervorgehoben wurde der Förderverein der Groß Machnower Feuerwehr. Auch die Blaulichtfamilie, örtliche Vereine und weitere Unterstützende sorgten mit ihren Angeboten dafür, dass aus dem 100. Geburtstag ein Fest für den ganzen Ort wurde.


Das Jubiläum zeigte: Die Freiwillige Feuerwehr Groß Machnow ist weit mehr als eine Einsatzorganisation. Sie ist ein Stück Dorfgeschichte, ein Ort des Zusammenhalts – und seit 100 Jahren ein verlässlicher Teil des Lebens in Groß Machnow.

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