Kleine Bäume, große Botschaft: Kitas pflanzen Apfelbäume in Rangsdorf
- Redaktion

- 20. März
- 2 Min. Lesezeit
Rangsdorf - In gleich drei Kindertagesstätten der Gemeinde sind Mitte März kleine Apfelbäume gepflanzt worden – mit einer klaren Botschaft: Umweltbewusstsein beginnt schon im frühen Kindesalter.
In den Kitas „Knirpsenland“, „Spatzennest“ und „Purzelbaum“ griffen die Kinder selbst zu Schaufel und Gießkanne. Unterstützt wurde die Aktion vom Südring Center Rangsdorf.
Lernen mit den eigenen Händen
Gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Rocher sowie Vertreterinnen und Vertretern des Südring Centers pflanzten die Kinder ihre eigenen Bäumchen und präsentierten zugleich kreative Zeichnungen rund um das Thema Natur. Die Aktion ist Teil des Bildungsprogramms „Die Erde mein Zuhause“, das ökologische Zusammenhänge kindgerecht vermittelt.
Die Idee dahinter: Kinder sollen nicht nur theoretisch über Umwelt- und Klimaschutz sprechen, sondern diesen aktiv erleben. Das Wachstum „ihres“ Baumes können sie über ein ganzes Jahr hinweg verfolgen.
Monat für Monat Natur erleben
Begleitend zur Pflanzaktion erhalten die Kinder regelmäßig Videogeschichten und Malvorlagen. Dabei geht es um Themen wie Bienen, Artenschutz oder gesunde Ernährung.
So wird das Apfelbäumchen zum Ausgangspunkt für eine spielerische Auseinandersetzung mit globalen Fragen.
Besonders im Fokus steht dabei die langfristige Beobachtung: Wie verändert sich der Baum im Laufe der Jahreszeiten? Welche Rolle spielen Insekten? Und was bedeutet nachhaltiges Handeln im Alltag?
Theo Tintenklecks begeistert die Kinder
Für zusätzliche Begeisterung sorgte die Figur „Theo Tintenklecks“, die die Kinder durch das Programm begleitet. Spielerisch vermittelt die Figur komplexe Themen wie Nachhaltigkeit und globale Verantwortung – angepasst an die Lebenswelt der Jüngsten.
Blick über den Tellerrand hinaus
Ein besonderer Aspekt des Projekts: Auch Kinder aus Partnereinrichtungen in Ländern wie Indien oder Brasilien nehmen teil. Sie beschäftigen sich ebenfalls mit Obstbäumen und tauschen ihre Erfahrungen aus. So entsteht schon früh ein Verständnis für unterschiedliche Lebensrealitäten und Kulturen.
Die kleinen Apfelbäume in Rangsdorf stehen damit nicht nur für Natur und Wachstum – sondern auch für einen globalen Blick und gemeinsames Lernen über Grenzen hinweg.
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