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Rangsdorf packt an: Klimagarten erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Rangsdorf – Spontan, engagiert und mit sichtbarem Ergebnis: Der Rangsdorfer Klimagarten am Kurparkring ist zurück im Fokus der Gemeinde.


Bei einem kurzfristig organisierten Arbeitseinsatz haben Bürgerinnen und Bürger das lange vernachlässigte Gelände wieder auf Vordermann gebracht.


Vom Ausschuss in die Praxis

Die Idee entstand nur wenige Tage zuvor – während einer Sitzung des Sozialausschusses. Was zunächst nach einem typischen Verwaltungsvorgang klingt, entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einer handfesten Mitmach-Aktion.


Der Aufruf verbreitete sich schnell, mehr als zehn Rangsdorferinnen und Rangsdorfer folgten ihm und griffen am 11. April zu Spaten und Schere.


Innerhalb mehrerer Stunden wurde das Gelände von überwuchertem Bewuchs befreit, Beete neu angelegt und erste Patenschaften übernommen.


Gleichzeitig nutzten die Helfenden die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen – mit dem Ziel, den Klimagarten künftig dauerhaft zu pflegen und weiterzuentwickeln.


Ein Projekt mit Geschichte

Der Klimagarten ist kein neues Projekt: Bereits seit 2019 wachsen dort Obstbäume wie Birnen, Äpfel, Mirabellen, Kirschen und Pflaumen. Angelegt wurde die Fläche damals vom Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. gemeinsam mit 14 Jugendlichen aus verschiedenen Ländern.


Doch in den vergangenen Jahren geriet das Projekt zunehmend in Vergessenheit – ein Umstand, den viele Helferinnen und Helfer nun ändern wollen.


Neustart mit klarer Perspektive

Jetzt soll der Klimagarten neu belebt werden. Der Verein „Rangsdorf: DREI Orte – EINE Gemeinde“ hat sich vorgenommen, das Grundstück hinter der Seniorenresidenz zu einem offenen Treffpunkt für Austausch, Naturerlebnis und gemeinschaftliches Engagement zu entwickeln.


Besonders im Fokus: Kinder und Jugendliche. Sie sollen hier die Möglichkeit bekommen, Natur unmittelbar zu erleben – vom Säen bis zur Ernte.


Weitere Unterstützung ist ausdrücklich erwünscht. Interessierte können sich direkt beim Verein melden und Teil des Projekts werden.


Engagement vor Ort gefragt

Der Arbeitseinsatz zeigt: Bürgerschaftliches Engagement kann schnell Wirkung entfalten – wenn Ideen auf Tatkraft treffen.


Ob daraus eine dauerhafte Erfolgsgeschichte für Rangsdorf wird, dürfte nun maßgeblich davon abhängen, wie viele Menschen sich langfristig einbringen.

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