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Deutsche Bahn blockiert weiter: Unterführung Karl-Marx-Straße bleibt gesperrt

Blankenfelde-Mahlow - Die Bahnunterführung an der Karl-Marx-Straße bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Grund ist nach Angaben der Gemeinde ein weiterhin fehlender, verkehrssicherer Anschluss an das bestehende Straßennetz.


Verantwortlich dafür sei die DB InfraGo, die den Anschluss im Trogbereich bislang nicht wie vertraglich vereinbart hergestellt habe.


Gemeinde bot Unterstützung an – Einigung scheitert

Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte die Gemeinde der DB InfraGo Unterstützung angeboten, um gemeinsam eine schnelle und dauerhaft tragfähige Lösung für den gesamten Verkehrsknoten zu planen und umzusetzen.

Nach Vorlage eines ausgearbeiteten Konzepts sei es jedoch – entgegen der vorherigen Absprache – zu keiner Einigung gekommen.


Damit liege die Herstellung des verkehrssicheren Anschlusses der von der Bahn gebauten Straße an das vorhandene Verkehrsnetz weiterhin allein in der Verantwortung der DB InfraGo. Solange dieser Anschluss nicht hergestellt ist, bleibt auch die Freigabe der Unterführung aus.


Bürgermeister übt scharfe Kritik

Bürgermeister Michael Schwuchow findet deutliche Worte. Die Gemeinde habe nach eigener Darstellung „alle Hebel in Bewegung gesetzt“, um eine schnelle Öffnung der Unterführung zu ermöglichen.


Zugleich zeigte sich der Bürgermeister „entsetzt über die Art der DB InfraGo im Umgang miteinander, wenn es ums Geld geht“.

Aus Sicht der Kommune seien sowohl Planungsbereitschaft als auch konkrete Lösungsvorschläge vorhanden gewesen.


Zentrale Verkehrsachse weiter blockiert

Die Karl-Marx-Straße zählt zu den wichtigsten innerörtlichen Verkehrsverbindungen in Blankenfelde-Mahlow. Die anhaltende Sperrung belastet seit Monaten Anwohner, Gewerbetreibende und Pendler.


Ursprünglich war eine deutlich frühere Öffnung der Unterführung vorgesehen, diese Termine konnten jedoch nicht eingehalten werden.

Nach übereinstimmenden Berichten anderer Medien ist die Verzögerung Teil eines größeren infrastrukturellen Gesamtkomplexes.


Rund um den Knotenpunkt Karl-Marx-Straße/Moselstraße laufen beziehungsweise liefen mehrere aufeinander abgestimmte Maßnahmen, darunter Leitungsumverlegungen, Arbeiten an der Entwässerung sowie Anpassungen der Verkehrsführung.


Sanierung der Karl-Marx-Straße rückt in den Fokus

Die Gemeinde reagiert nun zweigleisig. Einerseits wird die DB InfraGo offiziell aufgefordert, kurzfristig einen verbindlichen Eröffnungstermin für die Unterführung zu benennen.


Andererseits arbeitet die Verwaltung parallel mit Hochdruck an der Planung für eine schnelle und nachhaltige Sanierung des weiteren Verlaufs der Karl-Marx-Straße.

Ziel ist es, notwendige Bauarbeiten sinnvoll zu bündeln, um weitere jahrelange Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden.


Langfristiges Bahnprojekt – kurzfristige Probleme vor Ort

Hintergrund der Maßnahme ist der seit Jahren laufende Ausbau der Dresdner Bahn. In diesem Zuge wurde der frühere Bahnübergang an der Karl-Marx-Straße geschlossen und durch eine Unterführung ersetzt.


Während der Schienenverkehr langfristig leistungsfähiger werden soll, sorgt die stockende Umsetzung der Straßenanbindung vor Ort weiterhin für Unmut.

Fest steht: Ohne konkrete Schritte der DB InfraGo bleibt die Unterführung weiterhin gesperrt – und die Geduld vieler Bürgerinnen und Bürger wird weiter auf die Probe gestellt.

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