Große Bauprojekte, große Sorgen: Kritik an der Organisation der Bauverwaltung
- Redaktion

- 11. März
- 2 Min. Lesezeit
Blankenfelde-Mahlow - In der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow stehen in den kommenden Jahren mehrere bedeutende Bauprojekte an.
Dazu gehören unter anderem die Modernisierung der Wilhelm-Busch-Grundschule, die Entwicklung des Ortszentrums in Blankenfelde sowie die Diskussion um ein mögliches neues Schwimmbad.
Doch im Vorfeld dieser Vorhaben wird zunehmend die Frage laut, ob die Verwaltung strukturell ausreichend aufgestellt ist, um mehrere Großprojekte parallel zu stemmen.
Kritik aus der Kommunalpolitik
Der Gemeindevertreter Robert Trebus (CDU) äußerte sich dazu kürzlich in einem Beitrag in den sozialen Medien. Darin erklärte er, dass bei laufenden Bauprojekten immer wieder ähnliche Probleme sichtbar würden: Planungsänderungen, aufgeteilte Ausschreibungen sowie Verzögerungen im Ablauf.
Gleichzeitig würden erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Verwaltung verlassen.
Aus seiner Sicht deute dies auf ein strukturelles Problem hin. Die Bauverwaltung sei derzeit möglicherweise nicht so organisiert, dass mehrere große Projekte gleichzeitig professionell geplant und gesteuert werden könnten.
Trebus betonte, große Bauvorhaben erforderten ein solides Projektmanagement, ausreichend Fachpersonal und klare Prioritäten. Wenn diese Voraussetzungen fehlten, komme es häufig zu Zeitverzögerungen und steigenden Kosten.
Forderungen an den Bürgermeister
Vor diesem Hintergrund fordert der Kommunalpolitiker vom Bürgermeister mehrere Schritte. Dazu gehöre zunächst ein klares Konzept zur personellen und organisatorischen Stärkung des Bauamtes.
Zudem müsse eine Priorisierung der anstehenden Großprojekte erfolgen, um Ressourcen gezielt einzusetzen.
Darüber hinaus solle geprüft werden, ob bei komplexen Bauvorhaben externe Projektsteuerung eingesetzt werden könne. In vielen Kommunen werde dies genutzt, um Planung, Kostenkontrolle und Bauabläufe professionell zu koordinieren.
Trebus regte außerdem an, dass der Bürgermeister zeitnah in der Gemeindevertretung transparent darlege, wie die Bauverwaltung künftig zukunftsfähig aufgestellt werden solle.
Große Erwartungen an kommende Projekte
Die anstehenden Bauvorhaben gelten als wichtige Investitionen für die Gemeinde. Die Modernisierung von Schulen, die Entwicklung zentraler Ortsbereiche sowie mögliche neue Freizeitangebote stehen seit längerem auf der politischen Agenda.
Gerade deshalb wächst innerhalb der Kommunalpolitik der Druck, die organisatorischen Voraussetzungen frühzeitig zu klären. Denn Verzögerungen oder Kostensteigerungen könnten letztlich auch die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde belasten.
Wie die Verwaltung auf die Kritik reagiert und welche strukturellen Anpassungen möglicherweise geplant sind, dürfte daher in den kommenden Sitzungen der Gemeindevertretung eine wichtige Rolle spielen.
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