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Kurswechsel in der Heizpolitik: Bundesregierung kündigt Abschaffung des bisherigen Heizungsgesetzes an

Berlin - Ein aktueller Social-Media-Beitrag des CDU-Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum sorgt auch im Landkreis Teltow-Fläming für Aufmerksamkeit.


Darin begrüßt er die Ankündigung der von der Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) geführten Bundesregierung, das bisherige Heizungsgesetz der früheren Ampelkoalition abzuschaffen.


Eichelbaum spricht in seinem Beitrag von einem „gehaltenen Versprechen“ und bewertet den angekündigten Kurswechsel als Signal für mehr Planbarkeit und Eigentumsschutz. Das bisherige Gesetz habe viele Eigentümerinnen und Eigentümer verunsichert und finanziell stark belastet.


Hintergrund: Das Gebäudeenergiegesetz

Im Zentrum der politischen Debatte steht das zuletzt novellierte Gebäudeenergiegesetz (GEG). Dieses sah unter anderem vor, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen.


Die Regelung hatte bundesweit intensive Diskussionen ausgelöst – sowohl im Bundestag als auch in Ländern und Kommunen.


Kritik entzündete sich vor allem an der Umsetzbarkeit, den Investitionskosten sowie an der Frage, ob ausreichend technologische Alternativen flächendeckend verfügbar seien.


Geplanter Kurswechsel

Nach Angaben aus Regierungskreisen solle die starre 65-Prozent-Vorgabe entfallen. Bestehende Heizungen dürften weiterhin betrieben werden. Beim Austausch solle künftig wieder stärker die individuelle Entscheidung der Eigentümerinnen und Eigentümer maßgeblich sein.


Die Bundesregierung kündigte an, ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz auf den Weg zu bringen. Dieses solle technologieoffen ausgestaltet sein. Neben Wärmepumpen und Fernwärme könnten demnach auch moderne Gas- und Ölheizungen mit klimafreundlicheren Brennstoffen weiterhin eine Rolle spielen, sofern die Klimaziele eingehalten würden.


Politische Einordnung

Eichelbaum ordnet die Entwicklung als Erfüllung eines zentralen Wahlversprechens der CDU ein. Man setze auf „Freiheit statt Vorschriften“ und auf eine stärkere Berücksichtigung wirtschaftlicher Realitäten.


Oppositionelle Stimmen auf Bundesebene äußern hingegen die Sorge, dass eine Abschwächung der Vorgaben die Erreichung der Klimaziele erschweren könnte. Wie die konkrete Ausgestaltung des neuen Gesetzes aussehen wird, bleibt den parlamentarischen Beratungen vorbehalten.


Für Eigentümerinnen und Eigentümer in Teltow-Fläming dürfte insbesondere entscheidend sein, welche Übergangsfristen, Förderregelungen und technischen Anforderungen künftig gelten.

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