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Neue Sirene in Rangsdorf: Mittwochs um 15 Uhr wird es laut

vor 3 Tagen
2 Min. Lesezeit

Rangsdorf - Auf dem Dach des Fontane-Gymnasiums ist eine neue Sirene installiert worden.

Die Gemeinde Rangsdorf kündigt einen wöchentlichen Probealarm an. Der Testton dauert zwölf Sekunden – und unterscheidet sich deutlich von einer Warnung im Ernstfall.


Rangsdorf bekommt ein neues Warnsignal: Am 22. Oktober 2026 wurde auf dem Dach des Fontane-Gymnasiums eine Sirene installiert. Wie die Gemeinde in einer Pressemitteilung vom 26. Oktober bekannt gibt, soll ihre Funktion ab sofort regelmäßig geprüft werden. Dafür müssen sich Anwohner einen festen Termin merken: jeden Mittwoch um 15 Uhr.


Zwölf Sekunden für den Funktionstest

Beim angekündigten Probealarm ertönt ein gleichbleibender Heulton, der nach zwölf Sekunden wieder endet. Dieser kurze Ton dient nach Angaben der Gemeinde ausschließlich dazu, die Funktion der neuen Anlage zu testen. Er kündigt im Rahmen des planmäßigen Tests keine Gefahr an.


Damit gibt es für die Rangsdorfer Bevölkerung künftig einen wiederkehrenden Termin, an dem die Sirene zu hören sein wird. Entscheidend ist dabei die Unterscheidung zwischen dem kurzen Funktionstest und den längeren Signalen für eine tatsächliche Warnung oder Entwarnung.


Auf und ab bedeutet Warnung

Für den Ernstfall nennt die Gemeinde zwei bundesweit einheitliche Sirenensignale: Ein eine Minute lang auf- und abschwellender Heulton bedeutet Warnung. Er macht die Bevölkerung auf eine Gefahr aufmerksam.


Die Entwarnung klingt anders: Dafür wird ein ebenfalls einminütiger, aber gleichbleibender Heulton verwendet. Die Tonhöhe bleibt also konstant. Beim mittäglichen Funktionstest am Mittwoch ist der Ton zwar ebenfalls gleichbleibend, dauert mit zwölf Sekunden jedoch wesentlich kürzer.


Wer die Signale auseinanderhalten will, sollte deshalb auf beides achten: den Verlauf des Tons und seine Dauer. Der kurze wöchentliche Test, die auf- und abschwellende Warnung sowie die gleichbleibende Entwarnung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.


Die Sirene warnt

Welche Gefahr konkret besteht und welches Verhalten empfohlen wird, lässt sich aus dem Heulton allein nicht erfahren. Die Gemeinde verweist dafür auf ergänzende Informationsquellen. Dazu gehören lokale Radiosender, Warn-Apps und Webseiten.


Bild: Gemeinde Rangsdorf


Dort kann sich die Bevölkerung genauer über die jeweilige Lage und die entsprechenden Verhaltensempfehlungen informieren.

Die besondere Stärke von Sirenen liegt laut Gemeinde darin, Menschen unmittelbar auf eine Gefahr aufmerksam machen zu können – auch dann, wenn sie schlafen.


Das akustische Signal soll Aufmerksamkeit schaffen; die näheren Informationen zur Gefahr liefern weitere Kanäle.


Für den angekündigten Rangsdorfer Funktionstest gilt hingegen: mittwochs um 15 Uhr, zwölf Sekunden, gleichbleibender Ton.

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