Neuer Busvertrag für Teltow-Fläming: Zehn Jahre Planungssicherheit für den ÖPNV
- Redaktion

- 6. Feb.
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Landkreis Teltow-Fläming – Der Landkreis hat einen wichtigen Schritt für die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs gemacht.
Am 5. Februar 2026 wurde der neue öffentliche Dienstleistungsauftrag (ÖDA) für den Busverkehr offiziell unterzeichnet. Der Vertrag tritt zum 1. August 2026 in Kraft und regelt den kommunalen Busverkehr im gesamten Kreisgebiet für die kommenden zehn Jahre.
Unterzeichnet wurde der ÖDA durch Landrätin Kornelia Wehlan, den Ersten Beigeordneten Michael Grunst sowie die Geschäftsführerin der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming mbH, Antje Figas. Damit setzen der Landkreis Teltow-Fläming und die kreiseigene Verkehrsgesellschaft ihre langjährige Zusammenarbeit im ÖPNV fort.
„TF-Bus“ bündelt erstmals alle Busverkehre im Landkreis
Kernstück des neuen Vertrags ist die Zusammenführung sämtlicher Busverkehrsleistungen unter dem neuen Dach „TF-Bus“.
Erstmals werden alle Linien des allgemeinen Linienverkehrs, die Schulbusverkehre sowie die Rufbuslinien in einem gemeinsamen Linienbündel organisiert. Insgesamt umfasst das neue System 56 Buslinien im gesamten Kreisgebiet.
Nach Angaben der VTF werden Planung, Betrieb, Fahrgastinformation, Tarifumsetzung und die Weiterentwicklung des Angebots künftig vollständig aus einer Hand gesteuert. Die direkten Vergaben an die kreiseigene Verkehrsgesellschaft sollen Abläufe vereinfachen und die Steuerungsfähigkeit des Landkreises stärken.
Mehr Zuverlässigkeit, bessere Abstimmung, höhere Effizienz
Mit der neuen Struktur sollen Fahrpläne, Fahrzeugumläufe und Dienstpläne künftig besser aufeinander abgestimmt werden. Gemeinsame Reservefahrzeuge erhöhen die Betriebssicherheit und ermöglichen zugleich eine wirtschaftlichere Leistungserbringung.
Auch bei Störungen oder kurzfristigen Anpassungen sollen Reaktionszeiten deutlich verkürzt werden. Landrätin Wehlan erklärte, der neue Vertrag sichere auch in Zukunft einen zuverlässigen, barrierefreien und nachhaltigen öffentlichen Personennahverkehr.
Der Landkreis könne damit flexibler auf veränderte Mobilitätsbedürfnisse reagieren und die kommunale Daseinsvorsorge weiter stärken.
Zehn Jahre Stabilität für Beschäftigte und Angebot
Ein weiterer Schwerpunkt des neuen ÖDA liegt auf der langfristigen Planungssicherheit. Der Zehnjahresvertrag ermögliche der VTF eine verlässliche Personal- und Fahrzeugplanung und sichere bestehende sowie zukünftige Arbeitsplätze im Busverkehr.
Gleichzeitig behält der Landkreis als Aufgabenträger die volle Steuerungs- und Gestaltungshoheit über das Angebot.
Während der gesamten Vertragslaufzeit kann der ÖPNV flexibel an neue rechtliche, finanzielle oder verkehrliche Rahmenbedingungen angepasst werden.
Damit schafft der Landkreis nach eigenen Angaben stabile Voraussetzungen für einen leistungsfähigen und zukunftsorientierten Busverkehr in allen Städten und Gemeinden Teltow-Flämings.
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