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Seniorenbeirat Rangsdorf: Mehr Mitspracherecht – und ein voller Veranstaltungskalender

Rangsdorf - Der Seniorenbeirat Rangsdorf stellt die Weichen neu – und setzt dabei auf mehr Einfluss, konkrete Angebote und stärkere Präsenz im Ort.


In seiner 13. Sitzung am 22. April wurden gleich mehrere Themen auf den Tisch gebracht, die für viele ältere Menschen in der Gemeinde unmittelbare Bedeutung haben.


Mehr Stimme für Senioren in der Kommunalpolitik

Ein zentraler Punkt: Die politische Mitwirkung soll gestärkt werden. Nach einem Vorschlag des Bürgermeisters könnte der Vorsitzende des Seniorenbeirats künftig als sachkundiger Einwohner in die Gremienarbeit eingebunden werden.


Der Beirat begrüßte diesen Schritt ausdrücklich. Ziel ist es, die Interessen älterer Menschen künftig direkter in kommunale Entscheidungsprozesse einzubringen – ein Signal für mehr Bürgernähe und Teilhabe.


Seniorenwoche im Juni: Vier Termine geplant

Ein Schwerpunkt liegt auf der Brandenburgischen Seniorenwoche Anfang Juni. In Rangsdorf sind gleich mehrere Veranstaltungen vorgesehen:

  • Juni: Smartphone-Schulung im Rathaus

  • Juni: Mobiles Seniorencafé am Nymphensee

  • Juni: Treffen im Sport- und Kulturbereich

  • Juni: Präventionsmesse im Rathaus


Gerade die Mischung aus digitaler Bildung, Begegnung und Gesundheitsvorsorge zeigt: Der Beirat will möglichst viele Lebensbereiche abdecken.


Pflege und Hospizarbeit im Fokus

Auch das Thema Pflege rückt stärker in den Mittelpunkt. Vorgestellt wurde der Hospizdienst Rangsdorf, der seit 2024 aktiv ist und überwiegend von Ehrenamtlichen getragen wird.


Neben der Begleitung schwerkranker Menschen sei perspektivisch auch der Aufbau eines Palliativdienstes geplant. Begleitende Veranstaltungen – etwa ein Filmabend im Juni und ein Hospiztag im Oktober – sollen das Thema stärker in die Öffentlichkeit bringen.


Mobilität bleibt Problemfeld

Weniger positiv: Die Mobilität älterer Menschen bleibt eine Herausforderung. Diskutiert wurden sogenannte „Letzte-Meile“-Lösungen, also Angebote für den Weg von Haltestellen bis nach Hause.


Doch fehlende finanzielle Mittel und Personal bremsen viele Ideen aus. Auch im öffentlichen Nahverkehr bestehen weiterhin Defizite, die gerade für Senioren im Alltag spürbar sind.


Mehr Begegnung – auch digital

Neben politischen Themen setzt der Beirat weiterhin auf klassische Begegnungsformate: Kaffeetreffen, Veranstaltungen im öffentlichen Raum und neue Vernetzungsangebote sollen ausgebaut werden.


Neu ist zudem der geplante Facebook-Auftritt. Damit will der Seniorenbeirat künftig mehr Menschen erreichen und seine Arbeit sichtbarer machen.


Ausblick

Die nächste Sitzung ist bereits für den 2. Juni angesetzt. Dann sollen unter anderem die Nahversorgung, ein geplanter Senioren-Wegweiser sowie weitere Entwicklungen in der Gemeinde diskutiert werden.

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