Traditionsbetrieb mit Blick nach vorn
- Redaktion

- 2. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Großbeeren - Seit über 170 Jahren steht das Unternehmen Carl Pabst für Qualität, Innovationskraft und gärtnerische Expertise.
Bei einem Unternehmensbesuch informierte sich der CDU-Landtagsabgeordnete und Kreistagsvorsitzende Danny Eichelbaum vor Ort über die aktuelle Lage des Traditionsbetriebs – und über die Herausforderungen, mit denen der Mittelstand derzeit konfrontiert ist.
170 Jahre Erfahrung – und immer noch am Puls der Zeit
Gegründet im Jahr 1855, zählt Carl Pabst heute zu den festen Größen im Bereich Feinsämereien und Blumenzwiebeln.
Am Standort Großbeeren entwickeln und vertreiben rund 50 Beschäftigte hochwertige Saat- und Pflanzprodukte. Mit Marken wie MicroGreens, Grüne Fee und Keimkraft verbindet das Unternehmen bewährte Sorten mit modernen Neuzüchtungen – eine Kombination aus Tradition und Zukunft, die den Betrieb seit Jahrzehnten trägt.
Austausch über Mittelstand, Bürokratie und Standortbedingungen
Im Mittelpunkt des Besuchs stand der offene Austausch mit der Geschäftsführung und den Mitarbeitenden.
Thematisiert wurden unter anderem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, steigende Kosten sowie bürokratische Hürden, die insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen belasten.
Eichelbaum betonte, wie wichtig es sei, dem Mittelstand zuzuhören und verlässliche, praxisnahe Lösungen zu finden, um unternehmerisches Handeln nicht unnötig zu erschweren.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten komme es darauf an, gewachsene Strukturen zu stärken und Innovationskraft nicht auszubremsen, sondern gezielt zu fördern.
Traditionsunternehmen wie Carl Pabst zeigten, dass langfristiger Erfolg auf Know-how, regionaler Verwurzelung und Anpassungsfähigkeit beruhe.
Verwurzelt in der Region Teltow-Fläming
Der Standort Großbeeren ist dabei mehr als nur Produktionsstätte: Er steht für Arbeitsplätze, Ausbildung und Wertschöpfung im Landkreis Teltow-Fläming.
Der Besuch machte deutlich, welchen Beitrag mittelständische Betriebe für die regionale Wirtschaft leisten – und warum ihre Anliegen in Politik und Verwaltung Gehör finden müssen.
Am Ende dankte Eichelbaum dem Unternehmen für den offenen Austausch und die Einblicke in die tägliche Arbeit eines traditionsreichen, zugleich zukunftsorientierten Betriebs.
.png)



Kommentare