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Zulassungsstelle Zossen schließt bald: Landkreis informiert über Umzug und Einschränkungen

Luckenwalde / Zossen - Die geplante Zentralisierung des Straßenverkehrsamts im Landkreis Teltow-Fläming geht in die entscheidende Phase. Wie der Landkreis jetzt mitteilt, wird die Zulassungsstelle in Zossen ab dem 14. März 2026 geschlossen.


Künftig werden sowohl die Kfz-Zulassung als auch die Führerscheinstelle zentral in der Louis-Pasteur-Straße in Luckenwalde betrieben.


Über die geplante Zusammenlegung der Standorte hatte der Landkreis bereits zuvor informiert. Nun stehen die konkreten Umzugsschritte und Termine fest.


Vorübergehend Einschränkungen möglich

Im Zuge der Umstellung kann es aktuell zu Terminproblemen oder Verzögerungen kommen. Das Straßenverkehrsamt bittet Bürgerinnen und Bürger daher um Verständnis.


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten nach Angaben der Verwaltung derzeit parallel an mehreren Aufgaben: Neben dem laufenden Publikumsbetrieb müssen Arbeitsplätze verlagert, Technik eingerichtet und neue Fachverfahren eingeführt werden. Auch Archivbestände werden an den neuen Standort gebracht.


Der Umzug von Zossen nach Luckenwalde gilt organisatorisch als anspruchsvoll. Wer selbst schon einmal umgezogen sei, könne sich vorstellen, welche logistischen Herausforderungen damit verbunden seien, heißt es aus der Behörde.


Mehrere Schließtage im März

Um die Umstellung zu ermöglichen, sind mehrere vorübergehende Schließungen geplant:

  • 16. bis 18. März 2026: Führerscheinstelle und Zulassungsstelle bleiben geschlossen

  • ab 19. März 2026: Start des zentralisierten Betriebs in Luckenwalde

  • 23. und 24. März 2026: erneute Schließung wegen Einführung neuer Fachsoftware


Nach Abschluss der Umstrukturierung stehen im Bereich der Kfz-Zulassung 13 Schalter für Privatkunden sowie vier Schalter für Gewerbetreibende zur Verfügung.


Die Führerscheinstelle befindet sich künftig im Obergeschoss des Gebäudes in der Louis-Pasteur-Straße 5.


Hohe Arbeitsbelastung in den Behörden

Neben der organisatorischen Umstellung hat das Straßenverkehrsamt derzeit auch mit einem erhöhten Arbeitsaufkommen zu kämpfen.

So sei in der Führerscheinstelle zuletzt eine große Zahl von Anträgen zum gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtumtausch alter Führerscheine eingegangen.


Auch bei der Zulassungsstelle sei die Zahl der Vorgänge gestiegen – unter anderem durch Anzeigen wegen fehlendem Versicherungsschutz sowie zusätzliche Anträge aus dem gewerblichen Bereich. Eine Erkältungswelle habe zudem zeitweise zu personellen Engpässen geführt.


Ziel: moderner Service und kürzere Wartezeiten

Mit der Zentralisierung will der Landkreis die Abläufe langfristig effizienter gestalten. Bereits die Einführung einer Online-Terminvergabe habe zuletzt Verbesserungen gebracht und Wartezeiten verkürzt.


Sobald Umzug und Softwareumstellung abgeschlossen sind, soll der Betrieb wieder vollständig stabil laufen.

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