Arztpraxis in Ruhlsdorf steht leer – Bürgermeister wirbt um neue Mediziner
- Redaktion

- 12. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Nuthe-Urstromtal / Ruhlsdorf. In Ruhlsdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Nuthe-Urstromtal, steht eine Arztpraxis weiterhin zur Verfügung.
Bürgermeister Stefan Scheddin wirbt öffentlich um eine Ärztin oder einen Arzt, der die medizinische Versorgung vor Ort übernehmen möchte.
Nach Angaben des Bürgermeisters sei die Praxis „charmant“ und sofort nutzbar. Ziel sei es, die wohnortnahe medizinische Versorgung im ländlichen Raum wieder zu stärken.
Die Gemeinde setze dabei auf Unterstützung aus der Bevölkerung – unter anderem durch das Teilen eines eigens produzierten Werbefilms.
Großzügige Parkplätze, ruhige Lage
Die Praxis in Ruhlsdorf biete nach Darstellung der Gemeindeverwaltung mehrere Vorteile: großzügige Parkmöglichkeiten, eine ruhige und naturnahe Umgebung sowie ein „herzliches, zuverlässiges und dankbares Patientenumfeld“, wie Scheddin erklärt.
Wer sich für eine Tätigkeit in Ruhlsdorf entscheide, arbeite nicht nur für Menschen, sondern mit ihnen. In kleineren Orten sei die ärztliche Tätigkeit häufig enger mit dem Gemeindeleben verbunden als in städtischen Strukturen.
Medizinische Versorgung auf dem Land unter Druck
Die Suche nach Nachfolgerinnen und Nachfolgern für Arztpraxen ist in vielen ländlichen Regionen Brandenburgs ein bekanntes Problem.
Auch in Teilen des Landkreises Teltow-Fläming stehen Kommunen vor der Herausforderung, freie Praxen neu zu besetzen oder altersbedingte Abgänge aufzufangen.
Vor diesem Hintergrund versteht sich der Aufruf aus Ruhlsdorf als Signal: Die Gemeinde wolle aktiv um medizinisches Personal werben und biete dafür Unterstützung sowie ein stabiles Umfeld.
Aufruf zum Teilen
Der Bürgermeister bittet Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich darum, den Werbefilm weiterzuverbreiten. Ziel sei es, möglichst viele potenzielle Interessenten zu erreichen und die Praxis zeitnah wiederzubeleben.
Ob und wann sich eine geeignete Nachfolge findet, ist derzeit offen. Klar ist jedoch: In Ruhlsdorf besteht weiterhin Bedarf – und der Wille, die medizinische Versorgung im Ort dauerhaft zu sichern.
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