Geld für neue Ideen: Teltow-Fläming sucht Demokratie-Projekte
Landkreis Teltow-Fläming - Eine gute Idee für das eigene Dorf, den Verein oder Jugendliche vor Ort – aber das nötige Geld fehlt? Die Partnerschaft für Demokratie Teltow-Fläming ruft Vereine, Initiativen sowie lokale Akteure dazu auf, noch in diesem Jahr neue Projekte einzureichen.
Fördermittel stehen für Vorhaben zur Verfügung, die bis zum 31. Dezember 2026 umgesetzt werden. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Dabei geht es nicht nur um klassische politische Bildungsangebote. Gefördert werden können unterschiedliche Projekte, die Beteiligung ermöglichen und das gesellschaftliche Miteinander vor Ort stärken.
Vom Jugendprojekt bis zum Workshop
Denkbar sind beispielsweise Jugendprojekte, Begegnungsangebote, Workshops oder Aktionen für mehr Zusammenhalt und demokratisches Miteinander. Voraussetzung ist ein Bezug zum Landkreis Teltow-Fläming.
Inhaltlich sollen die Vorhaben zu den Zielen des Bundesprogramms passen.
Dazu zählen insbesondere die Stärkung demokratischer Selbstwirksamkeit, ein konstruktiver Umgang mit Demokratieskepsis und eine vielfältige lokale Kultur des Zusammenlebens.
Bei der Prüfung eines Projekts wird unter anderem darauf geschaut, ob es Information, Begegnung oder Beteiligung fördert und relevante Zielgruppen erreicht. Auch die Kosten müssen angemessen und nach den Bestimmungen des Bundesprogramms förderfähig sein.
Kooperationen mit anderen Akteuren sind ausdrücklich erwünscht.
Wichtig für Interessierte: Das geplante Projekt muss spätestens am 31. Dezember 2026 abgeschlossen sein.
Erst beraten lassen, dann Antrag stellen
Wer eine Idee hat, muss sich nicht allein durch die Förderbürokratie kämpfen. Nach Angaben der Partnerschaft werden Antragsteller von der ersten Projektidee bis zur späteren Abrechnung begleitet.
Am Anfang steht eine telefonische Beratung mit der Fach- und Koordinierungsstelle. Danach werden der eigentliche Projektantrag sowie ein Kosten- und Finanzierungsplan erstellt und zur Prüfung eingereicht.
Sind noch Änderungen notwendig, können diese zunächst vorgenommen werden. Anschließend müssen die unterschriebenen Unterlagen postalisch eingereicht werden.
Bei einer beantragten Förderung von mehr als 1.000 Euro wird das Vorhaben außerdem in einer Sitzung des Bündnisses der Partnerschaft für Demokratie vorgestellt.
Das Bündnis berät über den Antrag und gibt eine Empfehlung ab.
Fällt diese positiv aus, wird die Einzelmaßnahme beim Bund eingereicht. Stuft dieser das Vorhaben als förderfähig ein, kann anschließend die Bewilligung erfolgen.
Belege nicht vergessen
Mit der Bewilligung allein ist es allerdings nicht getan. Während der Umsetzung müssen Rechnungen, Belege und weitere Nachweise gesammelt und aufbewahrt werden.
Nach dem Abschluss des Projekts ist ein Verwendungsnachweis einzureichen.
Wer also noch 2026 eine Idee für mehr Beteiligung, Begegnung oder gesellschaftlichen Zusammenhalt in Teltow-Fläming umsetzen möchte, kann sich jetzt beraten lassen und einen Antrag vorbereiten.
Weitere Informationen zur Förderung, zur Antragstellung und zur Partnerschaft für Demokratie Teltow-Fläming gibt es unter www.pfd-teltow-flaeming.de.
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