Landkreis Ostprignitz-Ruppin führt Handwerkerparkausweis ein
- Redaktion

- 10. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Potsdam – Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin hat zum 1. Februar 2026 einen einheitlichen Handwerkerparkausweis eingeführt.
Handwerksbetriebe können damit Fahrzeuge künftig auch in Bereichen abstellen, in denen reguläre Parkmöglichkeiten oder bewirtschaftete Zonen den Arbeitsalltag bislang deutlich erschwert haben.
Ziel der Regelung ist es, die Arbeitsbedingungen für Handwerksbetriebe im täglichen Einsatz zu verbessern – insbesondere bei kurzfristigen Terminen sowie beim Transport von Werkzeugen und Materialien.
Handwerkskammer sieht Entlastung für Betriebe
Die Handwerkskammer Potsdam begrüßt den Schritt des Landkreises. Hauptgeschäftsführer Ralph Bührig erklärte, der Handwerkerparkausweis sei ein spürbarer Beitrag zur Entlastung des regionalen Handwerks.
Viele Betriebe seien auf schnelle und flexible Erreichbarkeit ihrer Einsatzorte angewiesen. Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin setze damit ein deutliches Zeichen für mehr Praxistauglichkeit und weniger bürokratische Hürden.
Zugleich verwies Bührig darauf, dass eine landesweit einheitliche Regelung für Brandenburg wünschenswert sei. Dadurch könnten weitere Landkreise und kreisfreie Städte dem Beispiel folgen und vergleichbare Voraussetzungen schaffen.
Mehr Planungssicherheit im Einsatzalltag
Auch die Kreishandwerkerschaft Ostprignitz-Ruppin bewertet die Einführung positiv. Geschäftsführerin Sarah Lindemann erklärte, der Parkausweis bringe mehr Planungssicherheit für die Betriebe.
Weniger Zeitaufwand bei der Parkplatzsuche helfe dabei, Aufträge verlässlich abzuarbeiten und Termine besser einzuhalten. Das stärke die regionale Wirtschaft und verbessere die Rahmenbedingungen für handwerkliche Arbeit im Landkreis.
Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin sind derzeit rund 1.500 Handwerksbetriebe in insgesamt 86 Gewerken tätig.
Hintergrund: Handwerkskammer Potsdam
Die Handwerkskammer Potsdam ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und zuständig für die Landkreise Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz und Teltow-Fläming sowie für die kreisfreien Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel.
Sie vertritt die Interessen von mehr als 17.500 Handwerksbetrieben mit rund 71.800 Beschäftigten in 125 Gewerken.
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