Spatenstich bei Rolls-Royce in Dahlewitz
- Redaktion

- 5. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Millioneninvestition stärkt Standort, Arbeitsplätze und Region
Rangsdorf – Mit einem symbolischen Spatenstich hat das Unternehmen Rolls-Royce am 3. Februar 2026 den Startschuss für einen weiteren Ausbau seines Standorts in Dahlewitz gegeben.
Für den Bau von drei neuen Hallen investiert der Triebwerkshersteller nach eigenen Angaben mehr als 13 Millionen Euro – ein klares Bekenntnis zum Standort im Landkreis Teltow-Fläming.
Drei neue Hallen für Wartung, Montage und Tests
Die drei geplanten Gebäude entstehen auf einer Gesamtfläche von rund 5.600 Quadratmetern. Zunächst sollen dort zivile Großtriebwerke gewartet werden. Perspektivisch ist vorgesehen, die Hallen für die Montage und den Test von Triebwerken des Typs Trent XWB-84 zu nutzen.
Damit reagiert Rolls-Royce auf die weltweit steigende Nachfrage nach modernen und effizienten Flugzeugtriebwerken. Die Fertigstellung der Neubauten ist bis Ende 2026 geplant.

Ein Schlüsselstandort der europäischen Luftfahrt
In ihrem Grußwort hob Landrätin Kornelia Wehlan die Bedeutung des Standorts hervor. Dahlewitz stehe beispielhaft für einen zentralen Knotenpunkt der europäischen Luftfahrtindustrie, der seit den frühen 1990er-Jahren fest in Brandenburg verwurzelt sei.
Zugleich würdigte sie den konstruktiven Dialog zwischen Unternehmen, Verwaltung, Politik und Kommunen, der wirtschaftliche Entwicklung und ökologische Verantwortung miteinander verbinde.
Tausende Arbeitsplätze und internationale Belegschaft
Aktuell sind am Standort Dahlewitz rund 2.500 Beschäftigte aus mehr als 60 Nationen tätig. Im Zuge des aktuellen Ausbaus seien bereits über 100 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze entstanden.
Seit der Ansiedlung Mitte der 1990er-Jahre habe Rolls-Royce hier insgesamt rund 6,2 Milliarden Euro investiert und etwa 9.000 Triebwerke gefertigt.
Als konzernweites Kompetenzzentrum für Zweiwellen-Triebwerke nimmt Dahlewitz damit eine Schlüsselrolle in der globalen Strategie des Unternehmens ein.
Signal für Stabilität in unsicheren Zeiten
Angesichts globaler Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und tiefgreifender technologischer Umbrüche komme dem Standort eine weiter wachsende Bedeutung zu.
Der Spatenstich stehe nicht nur für ein Bauprojekt, sondern auch für die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – für nachhaltiges Wachstum ebenso wie für sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region.
Zum Abschluss dankte die Landrätin den beteiligten Planern, Partnern und insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Investitionen mit Leben füllten.
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