Stadtjubiläum in Lichtenau: Rangsdorf will Kontakt nach Polen beleben
Rangsdorf/Lichtenau - Rangsdorfs Partnerstadt Lichtenau hat ihr 700. Stadtjubiläum gefeiert. Bürgermeister Rocher und Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins waren dabei.
Neben dem Festprogramm ging es auch um neue Impulse für den Austausch mit der polnischen Partnergemeinde Pieniężno.
Drei Tage voller Begegnungen, Musik und Tradition: Vom 2. bis 4. Oktober besuchte Rangsdorfs Bürgermeister Rocher das große Festwochenende zum 700. Stadtjubiläum von Lichtenau in Westfalen. Eingeladen hatte seine Amtskollegin Ute Dülfer. Auch Mitglieder des Vereins „Freunde der Städtepartnerschaften Rangsdorfs“ reisten zu den Feierlichkeiten an.
Für Rangsdorf brachte der Besuch zugleich eine Gelegenheit, die Verbindung nach Polen wieder zu beleben. Rocher lernte Justyna Podleś, die stellvertretende Bürgermeisterin von Pieniężno, kennen.
Die ersten Gespräche sollen nach seinen Angaben demnächst in einer Videokonferenz fortgesetzt werden. Ziel sei es, den Kontakt zur gemeinsamen polnischen Partnergemeinde wieder anzukurbeln.
Begegnungen zum Auftakt
Bereits am Freitagabend empfing das Lichtenauer Partnerschaftskomitee die Gäste aus Rangsdorf und Pieniężno zu einem gemeinsamen Abend. In geselliger Runde stand die Pflege der partnerschaftlichen Beziehungen im Mittelpunkt.

Bild: Gemeinde Rangsdorf
Das Festwochenende folgte auf zahlreiche Veranstaltungen, die im Jubiläumsjahr bereits in Lichtenau und seinen Ortsteilen stattgefunden hatten. Am Sonnabendvormittag wurde es mit Reden in der Schützenhalle eröffnet.
Zu Wort kamen Ortsvorsteherin Birgit Rebbe-Schulte, der Landrat, Bürgermeisterin Ute Dülfer, ihre polnische Kollegin Podleś und der Rangsdorfer Bürgermeister.
Auf dem Marktgelände konnten Besucher anschließend bei verschiedenen Aktionen selbst aktiv werden oder Auftritte von Tanz- und Sportgruppen verfolgen.
Schützen wetteifern um Ehrentitel
Am Sonnabendnachmittag gehörte die Aufmerksamkeit den Schützen: Beim Kaiserschießen des Heimatschutzvereins Lichtenau traten Schützenkönige gegeneinander an. Durch das Abschießen eines Adlers wurde der Ehrentitel des Kaiserschützen ermittelt.
Für die musikalische Begleitung sorgte der Spielmannszug aus dem Lichtenauer Kernort. Schützenvereine und Spielmannszüge sind in mehreren der insgesamt 15 Ortsteile vertreten und prägten auch das Jubiläumswochenende.
Zwei Partnerschaften im Mittelpunkt
Am Sonntag besuchte Rocher zunächst die Messe in der katholischen Kirche. Anschließend standen weitere partnerschaftliche Ereignisse auf dem Programm: Lichtenau und Pieniężno feierten das 30-jährige Bestehen ihrer Verbindung.
Zugleich wurde eine Partnerschaft zwischen dem Feuerwehr-Löschzug der Lichtenauer Kernstadt und der Feuerwehr der Gemeinde Pieniężno begründet. Das Blasorchester Lichtenau begleitete den Festakt musikalisch.
Rocher zog in seinem Besuchsbericht ein positives Fazit. Er dankte Bürgermeisterin Dülfer für die Einladung und dem Festkomitee für den herzlichen Empfang der Gäste aus den Partnerstädten. Für Rangsdorf steht als nächster angekündigter Schritt nun der weitere Austausch mit Pieniężno an.
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