Winterdienst in Trebbin: Stadt bittet um Mithilfe und Rücksicht
- Redaktion

- 13. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Trebbin - Der Winter ist mit voller Kraft ins neue Jahr gestartet – und stellt Verwaltung, beauftragte Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen vor Herausforderungen. Das Ordnungsamt der Stadt Trebbin nutzt den anhaltenden Schneefall, um auf die Regeln und Grenzen des kommunalen Winterdienstes hinzuweisen und zugleich um Unterstützung aus der Bürgerschaft zu werben.
Schnee, Zeitdruck und begrenzte Kapazitäten
Anhaltender Schneefall, enge oder verwinkelte Straßen, steile Abschnitte sowie die Frage nach der richtigen Räumbreite erschweren die Arbeit erheblich. Hinzu kommt der bewusste Verzicht auf umweltschädliche Streusalze sowie der enorme Zeitdruck, insbesondere in den frühen Morgenstunden.
Die Mitarbeiter der Stadt und der beauftragten Winterdienstunternehmen seien dennoch täglich im Einsatz – häufig auch an Wochenenden und mit Überstunden. Trotzdem könne nicht garantiert werden, dass alle Straßen gleichzeitig oder sofort vollständig geräumt werden. Priorität hätten verkehrswichtige Straßen und Gefahrenstellen.
Wohin mit dem Schnee?
Die Stadtverwaltung empfiehlt, Schnee möglichst auf eigenen Garten- oder Rasenflächen zu lagern. Dort kann Schmelzwasser besser versickern. Unzulässig ist es hingegen, Schnee vom privaten Grundstück auf die Fahrbahn zu schippen.
Erlaubt ist dagegen, Schnee vom Gehweg an dessen Rand zu lagern – vorausgesetzt, der freigeräumte Streifen bleibt breit genug, damit etwa zwei Fußgänger gefahrlos aneinander vorbeigehen können. Wichtig sei zudem, dass Schneeablagerungen keine Sichtbehinderungen oder Gefahrenstellen verursachen.
Parken als Schlüssel zum reibungslosen Winterdienst
Ein wiederkehrendes Problem im Winter: parkende Fahrzeuge auf der Straße. Diese können die Schneeräumung erheblich behindern oder sogar vollständig unmöglich machen. Gerade in Nebenstraßen führe dies dazu, dass kein Begegnungsverkehr mehr möglich ist und Schneeberge entstehen.
Die Stadt rät daher dringend, Fahrzeuge auf dem eigenen Grundstück abzustellen. Dies erleichtert nicht nur den Winterdienst, sondern kann auch kleinere Unfälle und Blechschäden verhindern.
Hinweise aus der Bürgerschaft ausdrücklich erwünscht
Komplikationen bei der Räumung können durch Baustellen, Sperrungen oder andere Hindernisse entstehen. In solchen Fällen bittet das Ordnungsamt um Mithilfe: Betroffene Straßen oder Flächen können per E-Mail an Ordnungsamt@stadt-trebbin.de gemeldet werden. So könne das Winterdienstunternehmen informiert und die Beräumung zeitnah nachgeholt werden.
Radwege: Fokus auf Sicherheit
Für Radwege gilt, dass diese vorrangig an verkehrswichtigen und besonders gefährlichen Stellen geräumt und gestreut werden. Dennoch betont die Stadt, dass man bemüht sei, alle Radwege so schnell wie möglich vom Schnee zu befreien – im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten.
Appell zum Jahresstart
Zum Beginn des Jahres 2026 richtet das Ordnungsamt einen klaren Appell an die Trebbinerinnen und Trebbiner: Rücksicht, Geduld und ein wenig Mithilfe erleichtern die Arbeit des Winterdienstes erheblich und tragen dazu bei, Unfälle zu vermeiden. Ziel sei eine sichere und möglichst unfallfreie Winterzeit für alle.
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